Trainingsraum-Konzept

Mit Hilfe des Trainingsraumes wollen wir an der Klaus-Groth-Schule Unterrichtsstörungen reduzieren und damit wertvolle Unterrichtszeit erhalten. Und das geht so:

Mit allen Schüler/innen werden die in allen Klassen geltenden Regeln besprochen.
Bei Unterrichtsstörungen werden die Schüler/innen zunächst durch die Lehrkräfte auf Regelverstöße hingewiesen. Dies geschieht nach einem fest gelegten Ritual.
Der/die Schüler/in entscheidet sich, ob er/sie einlenken und weiter am Unterricht teilnehmen will, ohne zu stören, oder aber in den Trainingsraum zu gehen. Entscheidet er/sie sich zu bleiben und verstößt in dieser Stunde noch einmal gegen die geltenden Regeln, hat er/sie sich automatisch für den Trainingsraum entschieden.
Der Trainingsraum ist durch unsere Sozialpädagogin oder eine Lehrkraft eine Schulstunde pro Tag besetzt.

Wenn ein/e Schüler/in sich für den Trainingsraum entscheidet, hat er/sie dort die Gelegenheit, mit Hilfe und Unterstützung der Trainingsraumlehrkraft über alternative Verhaltensweisen nachzudenken und diese in einem Plan fest zu halten. Dies verläuft je nach Alter natürlich etwas anders. Erst dann nimmt er/sie wieder am Unterricht teil. Die Einhaltung des Planes wird dokumentiert.
Nach dem dritten Trainingsraumaufenthalt werden Sie als Erziehungsberechtigte durch die Klassenlehrkraft informiert und zu einem Gespräch geladen.
Sollte ein/e Schüler/in die Mitarbeit im Trainingsraum verweigern, wird er/sie für diesen Tag nicht wieder in den Unterricht gehen und Sie werden angerufen, Ihr Kind abzuholen. Die Rückkehr in den Unterricht erfolgt dann nach einem Gespräch der Trainingsraumlehrkraft mit Ihnen.

Gemeinsam mit Ihnen sollen die Schülerinnen und Schülern angeleitet werden, Verantwortung für ihr Tun und Handeln zu übernehmen und die Rechte anderer zu respektieren.