Ausbildungskonzept der Klaus-Groth-Schule

 

Die KGS bildet Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) in den Fächern Deutsch, Mathematik, und Heimat-, Welt- und Sachunterricht (HWSU), Sport, Musik, Kunst, Evangelische Religion und Englisch aus.

 

Die KGS ermöglicht LiV eine drei Schulhalbjahre umfassende  Ausbildungszeit,

in der sie

  • von kompetenten Ausbildungslehrkräften intensiv begleitet werden,
  • die Arbeit in Teams als produktive Arbeitsform erfahren und als Voraus-

     setzung für die an Bildungs- und Fachstandards orientierte Arbeit erleben,

  • Unterricht handlungs- und schülerorientiert sowie differenziert angelegt

     gestalten,

  • Einsicht nehmen und Erfahrungen sammeln in Bereichen der Klassen-,

     Jahrgangs- und Schulorganisation,

  • ein abwechslungsreiches Schulleben mit gestalten,
  • den Gedanken der Inklusion als herausfordernde Aufgabe wahrnehmen und umsetzen.An der KGS engagieren sich neben den Ausbildungslehrkräften auch alle anderen Kolleginnen und Kollegen für die Ausbildung der LiV. Durch den intensiven Austausch über Fragen der Erziehung und des Unterrichts profitieren alle.
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Einsatz der LiV im eigenverantwortlichen Unterricht

Die LiV erteilen durchschnittlich 10 - 12 Unterrichtswochenstunden pro Ausbildungshalbjahr.

 

Unterricht unter Anleitung

Während der Ausbildungszeit werden mindestens 2 Wochenstunden unter Anleitung in den entsprechenden Fächern erteilt. Diese Stunden können ggf. auch Fähigkeiten und Kenntnisse in einem dritten Fach vertiefen.

 

Hospitation

Die LiV hospitieren während der Ausbildung mindestens 2 Wochenstunden im Unterricht der jeweiligen Ausbildungslehrkraft. Zusätzlich organisieren LiV eigenverantwortlich Hospitationen im Umfang von mindestens 10 Wochenstunden pro Semester.

Ausbildungslehrkräfte

  • organisieren den Ausbildungsbeginn durch intensive und beratende Gespräche,
  • helfen der LiV sich in der Schule mit den ihr eigenen Strukturen zu orientieren  und sich zu organisieren,
  • führen zu Beginn des 1. und gegen Ende des 1. und 2. Semesters Orientierungsgespräche mit der LiV,
  • begleiten die LiV bei der Planung des eigenverantwortlichen Unterrichts,
  • beraten zu allen wichtigen Fragen der Selbst-, Sozial-, Methoden- und Sachkompetenz,
  • wirken unterstützend bei Fragen der Ausbildung durch das IQSH,
  • hospitieren in jedem Fach mindestens eine Wochenstunde,
  • erhalten pro Fach 2 Ausgleichsstunden für die Betreuung der LiV.Einbindung der LiV in die Teamstrukturen der Schule Die LiV nehmen an allen Lehrerkonferenzen, Dienstversammlungen und pädagogischen Konferenzen teil. Sie sind Mitglied in den entsprechenden Fachkonferenzen und Klassenkonferenzen und beteiligen sich ggf. an deren Vorbereitung im Kollegenteam. 
  • LiV nehmen während der Ausbildungszeit an mindestens einer Schulkonferenz als Gast teil.
  • Teilnahme an Konferenzen
  • LiV werden mit ihren Fächern einer Klasse zugeordnet und übernehmen im Team mit der Klassenlehrkraft alle für die Klassenführung anfallenden Aufgaben. Sie nehmen u.a. an den Elternabenden, den Elterngesprächen und nach Möglichkeit auch an den Klassenratsstunden teil. Wandertage und –fahrten, Projekttage und -wochen und außerschulische Veranstaltungen werden im Team mit der Klassenlehrerin geplant und durchgeführt.

Ausbildung an der Kooperationsschule

Die Kooperationsschule der KGS ist die Theodor-Storm-Schule (Gemeinschaftsschule). Die Kooperation findet im Regelfall im 2. und 3. Semester statt. Die LiV hospitieren in dieser Zeit in der Kooperationsschule 2 Wochenstunden in ihrem Fach und führen während des 2. Semesters eine Unterrichtseinheit eigenverantwortlich durch. Findet eine Prüfungsstunde in der Kooperationsschule statt, wird die entsprechende Einheit im 3. Semester ebenfalls unterrichtet. Die Unterrichtsverpflichtung in der Stammschule bleibt von dem Einsatz in der Kooperationsschule unberührt. Die Betreuung erfolgt weiterhin durch die Ausbildungslehrkraft der Stammschule und wird durch die Teamkollegin der Kooperationsschule unterstützt.

 

Dienstliche Beurteilung

Die dienstliche Beurteilung durch die Schulleitung orientiert sich an den durch das IQSH festgelegten Ausbildungsstandards. Grundlage der dienstlichen Beurteilung sind Beobachtungen und Gespräche der Schulleiterin über die Fähigkeiten der LiV in Unterricht und Schule, ggf. ergänzt durch die Beurteilung der Leiterin der Kooperationsschule. Hinzugezogen werden auch Ergebnissen der unterrichtlichen und schulischen Arbeit der LiV.

Die Schulleiterin besucht den Unterricht der LiV mindestens einmal pro Halbjahr und Fach. Für diese Hospitationsstunden fertigen die LiV eine schriftliche Unterrichtsvorbereitung an.

 

Stand: November 2013